Ein Bad reinig und fördert den Fellwechsel

Ein Bad reinigt und fördert den Fellwechsel …

Für Besitzer kleiner Hunde oder langhaariger Tiere ist es fast selbstverständlich, dass sie ihren Hund regelmäßig baden. Vor allem Besitzer großer Hunde, besonders der Gebrauchshunderassen, denken eher: "Ich habe doch keinen Schoßhund!" Sie sprechen es nicht laut aus, aber verzichten eher darauf, ihren Hund zu baden. Schwimmen im See gilt als Alternative.

Schwimmen ist gesund, aber die Wirkung in Bezug auf das Fell bei den meisten Hunden eher gleich null. Eine Ausnahme bilden Hunderassen mit wenig oder gar keiner Unterwolle, wie z. B. Yorkshire-Terrier oder Pudel. Trotzdem kann auch bei diesen Hunden das Schwimmen den Reinigungseffekt eines Bades nicht ersetzen.

Beim Baden werden Schmutzpartikel gelöst und abgewaschen und in der Luft enthaltene Pollen und Staub entfernt. Dies ist besonders für allergische Hunde wichtig. Beim Baden wird die Blutzirkulation der Haut angeregt und das Haarwachstum gefördert. Die Talgdrüsen der Haut produzieren einen Fettfilm, der jedes einzelne Haar überzieht.

Geruchtechnisch gibt es wohl drei verschiedene Typen Hund:

  • Die ersten riechen ein Leben lang nach nahezu nichts (nicht einmal nach Hund).

  • Die zweiten riechen von Zeit zu Zeit nach Hund. Zuerst müffeln sie ein wenig, aber irgendwann bekommt selbst der Hundefreund das Bedürfnis, sich nach dem Kontakt die Hände zu waschen.

  • Die dritten wälzen sich in unangenehmer Regelmäßigkeit voller Hingabe in Kot, Gülle und/oder Aas.

Wenn der eigene Hund nicht gerade zum ersten Typ gehört, helfen zwischenzeitlich nur noch zwei Dinge: Shampoo und Wasser. Viele Hundehalter sind sich unsicher, wie oft sie ihren Hund baden dürfen. Heißt es doch vielfach: „Am besten gar nicht baden, das zerstört den natürlichen Schutzfilm der Haut.“ Hilft wenig, wenn der eigene Hund gerade mit den Überresten eines toten Vogels auf dem Rücken aus der Güllegrube zurückkehrt…

Generell gilt: So selten wie möglich, aber so oft wie nötig.

Auf Grund der Tatsache, dass die meisten Hunde mit im Haus leben und viel geknuddelt werden, ist ein gepflegtes Fell unabdingbar. Hunde die zum zweiten Typ gehören, das heißt sie wälzen sich nicht in Kot oder Ähnlichem, sondern fangen einfach so an zu “riechen”, wird empfohlen alle 3 Monate zu baden.

Hat man jedoch einen Begleiter an seiner Seite, der zum dritten Typ gehört, sprich sich regelmäßig in Ekelkram wälzt, ist Vorsicht geboten. Den Hund einmal pro Woche mit Shampoo zu baden, kann zum Austrocknen der Haut führen. Da macht es mehr Sinn, das Wälzen erzieherisch abzustellen.

Eine Ausnahme stellt natürlich das Baden aus medizinischen Gründen dar. Hunde mit Hautkrankheiten, Pilz oder Demodexmilben müssen zum Teil mit speziellen Shampoos in sehr kurzen Abständen gebadet werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Den Hund maximal alle acht bis zehn Wochen zu baden, ob nun mit Hundeshampoo oder nicht, lässt die Haut nicht austrocknen. Ein rückfettendes Shampoo ist von Vorteil.

ACHTUNG:

Du solltest vorsichtig vorgehen und besonders auf die Nase, die Augen und die Ohren achten. Das Shampoo hat dort nichts zu suchen. Das sind empfindliche Körperpassagen. Der Hund muss gründlich ausgewaschen werden, so dass vom Shampoo nichts mehr übrig bleibt. Ansonsten könnte die Haut des Hunden austrocknen und jucken.

Lasst nach dem Baden den Hund toben und sich schütteln, … das nimmt ihm die Anspannung vom Stillhalten und spart Zeit beim Abtrocknen oder Föhnen, weil viel Wasser bereits „rausgeschleudert“ wird.

Gerne können wir euch hierbei mit Rat und Tat zur Seite stehen … Ihr findet verschiedene Shampoos, Bürsten und Käme, etc. bei uns in der Hundeboutique … kommt mit euren 4 Beinern vorbei … wir beraten euch gerne …

Traust du dich nicht deinen Hund zu baden? Welches Shampoo? Wie lange spülen? Kein Problem … wir helfen auch hier gerne … Vereinbare einen Termin und der Badespass kann schon losgehen ….

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